die Künstlerin
Ich arbeite zeichnerisch, malerisch, fotografisch und räumlich – überwiegend gegenständlich, ebenso abstrakt. Meine Arbeiten entwickeln sich prozesshaft und übersetzen Sehen in Bild, Objekt und Raum.
Mich interessiert, was leicht übersehen wird: Flüchtiges, Zufälle, Strukturen, Unvorhersehbares, Funktionslosigkeit, Sprachbilder und falsche Übersetzungen.
Daraus entstehen Zeichnungen, Bilder, Fotografien, Objekte und räumliche Arbeiten.
Zeichnerische und malerische Arbeiten entstehen oft seriell: als Reihen, die ein Motiv, eine Struktur oder eine Bewegung variieren. Sie sind genau und frei zugleich – und verstehen sich als offene, prozesshafte Untersuchungen.
In der Fotografie arbeite ich experimentell, mit Bewegung, Langzeitbelichtung und Unschärfe. Bilder entstehen oft aus Situationen heraus – weniger als Dokumentation, mehr als Spur eines Moments.
Einige Arbeiten werden zu Objekten, die zwischen Alltag und Kunst stehen – oder zu räumlichen Eingriffen, zum Beispiel als Wandarbeit. Sie bewegen sich an der Grenze zwischen Funktion und Bild, zwischen Material, Wiederholung und Spur.