Du begegnest hier einer künstlerischen Arbeit, die aus Wahrnehmung, Zeit und Wiederholung entsteht. Ich arbeite zeichnerisch, malerisch, fotografisch und räumlich – überwiegend gegenständlich, ebenso abstrakt. Meine Arbeiten entwickeln sich prozesshaft und übersetzen Sehen in Bild, Objekt und Raum.
Du begegnest hier einer künstlerischen Praxis, die vom genauen Sehen und freien Entwickeln ausgeht. Ich arbeite zeichnerisch und malerisch, analog und prozesshaft. Bilder entstehen nicht als bloße Abbildungen, sondern aus Wahrnehmung, Struktur und Stimmung – aus dem Zusammenspiel von Motiv, Material und Zufall.
Im Zentrum steht eine über Jahrzehnte entwickelte Technik vielschichtiger Farb- und Tuschezeichnungen. Diese Bildräume beschreiben nicht, sie übersetzen: vergleichbar mit dem Wolkengucken entsteht kein festes Motiv, sondern eine Dichte von Formen, Flächen und Spannungen. Aus diesen Arbeiten entwickeln sich weitere Zeichnungen, Objekte und Serien. Die fotografische Arbeit ist experimentell, häufig abstrakt und prozesshaft, oft mit Langzeitbelichtungen, die Wahrnehmung verschieben und Zeit erlebbar machen.
Ein eigener Werkkomplex sind geschnitzte Löffel aus Grünholz und Reststücken. Sie sind funktional nutzbar und zugleich als Wandobjekte präsent. In ihrer seriellen Entstehung verhandeln sie Fragen nach Gebrauch, Dauer und Wiederholung – und danach, ab wann Funktion Teil einer künstlerischen Arbeit wird.
Wandmalereien – gegenständlich wie abstrakt – erweitern die Arbeit in den Ausstellungsraum und entstehen jeweils im Dialog mit dem Ort.
