Ich arbeite verantwortungsvoll, strukturiert und lernbereit. Ich bringe Erfahrung aus Architektur, Design, Baukoordination, Pflege, Handel und selbstständiger Arbeit mit.
Ich suche keine feste Rolle, sondern Aufgaben mit Sinn, Entwicklungsspielraum und Verantwortung – gerne an der Schnittstelle von Gestaltung, Organisation und Mensch.
Ich arbeite am Computer ebenso wie vor Ort, bin mobil, dreisprachig und offen für neue Lernfelder.
Dieser Bereich ist kein klassischer Lebenslauf und kein glattgebügeltes Bewerbungsprofil. Er ist ein Arbeitsraum.
Ich befinde mich in einer Phase der Neuorientierung – nicht aus Unfähigkeit, sondern aus Erfahrung. Ich weiß, was ich nicht mehr möchte, und daraus entsteht langsam Klarheit darüber, was bleiben darf und was neu werden soll.
Ich suche eine Anstellung, ohne mich auf eine starre Berufsbezeichnung festzulegen.
Ich arbeite gern dort, wo Dinge entstehen, sich entwickeln und verbessert werden. Wo Denken, Organisation und Präsenz zusammenkommen. Ich brauche keine Hierarchie, arbeite aber gern mit klaren Zuständigkeiten und übernehme Verantwortung.
Keine Selbstdarstellung, aber Sinn.
Was für mich nicht mehr passt:
Parallel dazu möchte ich mir freie Tätigkeiten aufbauen – projektbezogen, unterstützend, mit klarer Aufgabe.
Ich arbeite gern dort, wo Strukturen fehlen oder verbessert werden müssen.
Wo jemand den Überblick hält, Dinge sortiert, Prozesse verständlich macht und Menschen miteinander ins Gespräch bringt.
Ich arbeite besonders gern dort, wo neuer Wohnraum entsteht – nicht abstrakt, sondern konkret.
Ich arbeite lieber verständlich als formal, lieber klar als geschliffen.
Mir wird oft gesagt, dass ich gut erzählen und erklären kann und viel spreche.
Ich bin kein Dauerredner – ich brauche Phasen von Ruhe und Konzentration. Aber wenn etwas verstanden, vermittelt oder besprochen werden muss, bin ich präsent, klar und verbindlich.
Vielleicht ist genau das ein Berufsfeld, das ich mir noch erarbeiten muss.
Ich bin 47 Jahre alt. Körperlich schwere Pflegearbeit ist für mich keine Option mehr. Ich zweifle nicht an meiner Leistungsfähigkeit – aber ich bin ehrlich genug, mir einzugestehen, dass ich mich weiterbilden möchte und muss. Ich bringe Erfahrung aus sehr unterschiedlichen Systemen mit – allerdings nicht entlang klassischer Berufsbiografien, sondern entlang von Arbeitsweisen und Denkmodellen.
Ich habe Gestaltung am wenigsten dort angewendet, wo man sie vermuten würde – und am stärksten dort, wo sie nicht explizit so genannt wird: im Denken von Strukturen, Abläufen, Kommunikation und Orientierung.
Diese Erfahrungen machen mich nicht beliebig. Sie machen mich integrativ.
Ich scheue keine langen Arbeitstage. Ich lebe gern in der Arbeit, wenn sie Sinn ergibt.
Ich möchte dabei sein, wenn etwas entsteht. Nicht nur Preise vergleichen. Nicht nur verwalten.
Sondern mitdenken, verbessern, begleiten.
Dieser Text wird sich verändern. Er ist kein Endpunkt, sondern ein Zwischenstand.